Diözesanmuseum Freising
Kunde
Erzdiözese München und Freising, München
Projektstandort
Freising, Deutschland
Projektdatum
2022
Architekt
Brückner & Brückner Architekten GmbH (DE)
Lichtplaner
Die Lichtplaner Torsten Braun (DE)
Lichtkunst für kulturellen Neubeginn im Diözesanmuseum Freising
Nach einer aufwändigen Sanierung öffnete das Diözesanmuseum Freising 2022 wieder seine Tore. Mit über 40.000 Exponaten zählt es zu den bedeutendsten religiösen Kunstsammlungen der Welt. Ziel war es, ein offenes, modernes Museumserlebnis zu schaffen – durch architektonische Transparenz, zukunftsorientierte Ausstellungen und eine innovative Lichtlösung, die sowohl Besucher begeistert als auch konservatorische Anforderungen erfüllt. Zumtobel entwickelte hierfür gemeinsam mit Typico ein beeindruckendes Lichtkonzept.
Sensible Beleuchtung für empfindliche Exponate
Die neue Lichtgestaltung unterstützt das architektonische Konzept „offener Wände“ durch großzügige Lichtdecken, Tageslichteinfall und gezielte Akzentbeleuchtung. Das zentrale Atrium wurde mit einer der weltweit größten Kombinationen aus natürlicher und künstlicher Beleuchtung ausgestattet. Durch den gezielten Einsatz von Licht entstand eine einladende, sakral anmutende Atmosphäre, die Besucher emotional anspricht und gleichzeitig die empfindlichen Exponate schützt.
Hochwertige Lichttechnik für museumsreife Beleuchtung
Zum Einsatz kamen unter anderem die großflächigen CIELUMA Lichtdecken, SUPERSYSTEM II Spots, PANOS evolution Downlights sowie das TECTON Lichtbandsystem. Diese Produkte bieten blendfreies, gleichmäßiges Licht, flexible Akzentsetzung und höchste Energieeffizienz. Die LED-Spots lassen sich exakt ausrichten, während CIELUMA eine tageslichtähnliche Grundbeleuchtung ermöglicht – ideal für sensible Ausstellungsstücke.
Intelligente Lichtsteuerung und individuelle Anpassung
Mit dem LITENET Steuerungssystem kann jeder Lichtpunkt individuell angepasst werden – ideal für wechselnde Ausstellungen. Zudem sorgen RESCLITE PRO Sicherheitsleuchten und COMSIGN Fluchtwegkennzeichnungen für höchste Sicherheitsstandards. Die maßgeschneiderten Lichtdecken wurden exakt an die teils historischen, nicht rechtwinkligen Räume angepasst. Das Zusammenspiel aus tageslichtähnlicher LED-Technik, Nachhaltigkeit und Individualisierung macht dieses Projekt zu einem Vorzeigebeispiel moderner Museumsbeleuchtung.
„Individuell steuerbares Licht, das Kunstwerke schützt, Atmosphäre schafft und Architektur erlebbar macht – eine zukunftssichere Lösung für moderne Museumskultur.“